
Traumhafter Ausblick vom Muffert
Für den Aufstieg haben wir einige Tipps:
Serviceliste
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Einstieg über die FlorenbickeListenelement 1
Wir empfehlen nicht den Einstieg über den "Wanderparkplatz Florenbicke", sondern über die Seestraße in die Florenbicke (Kartenansicht: vgl. vorstehenden Button).
Wenn Sie der Florenbicke folgen und an dem rechts abbiegenden Paderborner Weg vorbei sind, beginnt rechts ein kleines Waldstück. Das Waldstück ist hanglagig zur Florenbicke. Hier gibt es manchmal wohlschmeckende Walderdbeeren. - Lecker, lecker!
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St.-Muffert-WegListenelement 2
Ab hier geht es zunächst steil bergauf. Sie können zu Fuß weiter gehen oder lieber bis zum Ende dieses Weges auf die Pferdestärken Ihres fahrbaren Untersatzes vertrauen. Der Anstieg ist wahrlich anspruchsvoll. Also einfach nicht nach oben schauen :-).
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"Schutzkleidung" im Sommer ist zu empfehlen.Listenelement 3
Mit fortschreitendem Aufstieg eröffnet sich ein fantastischer Panoramablick. Kurz vor dem Einstieg in den Wald Richtung Muffertausblick ist dieser schlicht atemberaubend – im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Pause bietet sich hier also unbedingt an.
Und genau an dieser Stelle wurden wir allerdings aus dem Feld heraus von Bremsen attackiert. An einem heißen Sommertag waren wir – ganz urlaubstypisch – in Shorts und T-Shirts unterwegs. Die Bremsen hatten leichtes Spiel, setzten sich gezielt an Waden und Arme und versuchten, uns den Lebenssaft zu rauben. Mit mehr oder weniger Erfolg.
Unsere einzige halbwegs funktionierende Strategie: der Entengang.
So konnte jeder seine Vorderfrau bzw. seinen Vordermann von den Bremsen befreien.
Den Letzten bissen bekanntlich …
Beim nächsten Mal werden wir wohl auf etwas passendere Kleidung achten.
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Achtung: Auch an die Zeckengefahr denken!
Die Natur rund um den Diemelsee lädt zu entspannten Spaziergängen und Ausflügen ein. Wie in vielen wald- und wiesenreichen Regionen kommen auch hier Zecken vor.
Nach einem Aufenthalt im Grünen lohnt sich ein kurzer Blick auf sich selbst, die Kleidung – und natürlich auch auf Ihren Hund.
Zecken können vereinzelt Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen.
Mit ein wenig Aufmerksamkeit steht einem rundum entspannten Aufenthalt in der Natur nichts im Wege. Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit am Diemelsee!
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AusblickListenelement 4
Dieser Ort spricht für sich. Lassen Sie den Ausblick einfach auf sich wirken.
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Gipfelkreuz auf dem St. Muffert
Oberhalb des Ausblickspunktes steht das Gipfelkreuz und beeindruckt durch seine Natürlichkeit. Zwei Baumstämme sind in dem massiven Felsen fest verankert und umsäumt von knorrigen Eichen, die sich erfolgreich gegen die zuweilen recht rauen Witterungsverhältnisse in exponierter Gipfellage durchsetzen konnten.
Der St. Muffert entstand, als die Kontinentalplatten vor Urzeiten aneinanderstießen und sich zu Bergen auffalteten. Anschließend wurden diese Auffaltungen durch witterungsbedingte Ablagerungen wieder eingeebnet. Ein ausgedehntes Plateau entstand. Die Erosionskraft des Wassers schuf dann über Jahrmillionen hindurch die charakteristischen Berge des Sauerlandes mit seinen Wüstungen in der Landschaft.
„Steter Tropfen höhlt den Stein.“
Ein wahrer KRAFTORT!
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Der Eisenberg
Wenn Sie Lust auf ein weiteres Gipfelerlebnis haben, folgen Sie einfach dem Weg Richtung Eisenberg. Nach ca. 30-40 Min. gelangen Sie über einen Kamm auf den Eisenberg. Unbemerkt haben Sie zwischenzeitlich die hessische Landesgrenze überquert und befinden sich am höchsten Punkt im Stadtgebiet Marsberg (NRW), einer Kleinstadt im nordöstlichsten Teil des Sauerlandes.
Dieser Punkt strahlt Kraft und zugleich etwas Mystisches aus ...
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Steinzwerge
... die Szenerie wirkt wie ein keltischer Ort aus der vorrömischen Eisenzeit. Steinzwerge stehen beharrlich vor einer mit Moos und uralter Patina überzogenen, gleichwohl immer noch massiven Holzbank. Es fühlt sich an, als bliebe die Zeit für einen Moment stehen.
Nicht auszuschließen, dass hier ein Volk von Zwergen in prachtvollen Bauten seit hunderten von Jahren in der Tiefe des Berges und im Einklang mit der Natur friedlich lebt.
Die Ruhe dieses Ortes sollte nicht gestört werden, denn Zwerge sind bekanntlich sehr tapfere Krieger und verteidigen ihr Revier hartnäckig. Sie gelten auch als eigensinnig, aufdringlich und habgierig und lieben alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein besteht. Den Zorn der Zwerge sollten Sie daher nicht auf sich ziehen.
Der Überlieferung nach wurden die Zwerge auf dem Eisenberg von einer bösen Fee in Steine verwandelt, als sie zu habgierig wurden. Jedenfalls sind wir an diesem Ort noch keinem leibhaftigen Zweig begenet. Vielleicht ist es Ihnen vergönnt. - Geben Sie dann bitte besonders Acht auf Ihre Wertsachen :-).
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"Rühr-mich-nicht-an"
Nach den Steinzwergen führt der Weg Richtung Sperrmauer. Bitte nicht erschrecken, wenn Sie im Sommer plötzlich mit dem Samen einer ganz besonderen Pflanze "beschossen" werden:
Das Große Springkraut (Impatiens noli-tangere) stammt ursprünglich aus Eurasien und wird auch als "Rühr-mich-nicht-an" bezeichnet. Es wird bis zu 90 cm hoch, besitzt bis zu 3 cm große Blüten und blüht zwischen Juni und September. Seine Blüten sind gelb und weisen im Inneren rotorangefarbene Pünktchen (und oftmals auch viele Kleininsekten) auf. Die oberen Laubblätter sind meist kleiner als die unteren und haben an jeder Seite stumpfliche Zähne, teilweise mit kleinen Dornfortsätzen. Die einjährige Pflanze ist ein sehr produktiver Flachwurzler und eine ausgesprochene Schattenpflanze. Daher finden Sie die Pflanze auch zuhauf rechts und links des Weges im Schatten der Baumkronen.
Die Fruchtkapseln sind durch Zellsaftdruck gespannt und reißen bei Berührung an vorgebildeten Nähten blitzschnell auf. Dabei werden die Samen bis zu 3 m fortgeschleudert (Explosionsfrüchte, Fruchtreife von August bis Oktober).
Wenn Sie die Fruchtkapseln leicht mit den Fingern berühren, werden Sie bestimmt viel Spaß haben und staunen, mit welcher Geschwindigkeit die Samen durch die Luft katapultiert werden.
Hinweis:
Die Stängel und Blätter sind giftig und sollten insbesondere im Rohzustand nicht verzehrt werden. Die Blüten und Samen sollen hingegen ungiftig und sogar essbar sein. Jedenfalls hatten wir noch keine "Nebenwirkungen". Dafür übernehmen wir indes keine Gewähr.
Bildquelle:
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9148
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und noch ein Panorama-Highlight.
Nachdem Sie das Reich der Steinzwerge und der wehrhaften Gelbblühter erfolgreich durchquert haben, öffnet sich der Wald und gibt auf dem Rücken des Eisenbergs einen unvergleichlichen Panoramablick frei. Spätestens jetzt erschließt sich, warum diese Region auch als das Land der tausend Täler und Berge bezeichnet wird.


